Die Volkskrankheit Kopfschmerzen betrifft seit einigen Jahren nicht nur Erwachsene, so klagen immer mehr Kinder über einen dröhnenden Kopf. Die Gründe dafür liegen entweder in der Schule oder innerhalb der Familie. Dabei hängt die Häufigkeit der Beschwerden in den meisten Fällen von den Reaktionen der Eltern ab. So führen sehr positive und negative Verhaltensweisen zu einer Verschlimmerung. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie die Ursachen herausfinden und die Kopfschmerzen behandeln.
Stressbedingte Beschwerden
Kinder reagieren auf Stress empfindlicher als Erwachsene und zeigen schneller Symptome, wie Appetitlosigkeit, einen unruhigen Schlaf bis hin zu Angstphasen und Schmerzen. Viele Schüler sind überfordert, aufgrund der Verkürzung der Schulzeit und des steigenden Leistungsdrucks. Als Folge treten Starke Kopfschmerzen, depressive Phasen und mangelnde Konzentration auf. Reagieren die Eltern auf die häufigen Stresssymptome genervt oder tadeln den Betroffenen, verschlimmert sich der Gesundheitszustand. Da der Nachwuchs aber weiterhin zur Schule gehen muss, ist es wichtig, im Privatleben einen entspannenden Gegenpol zu schaffen. Unterstützen Sie das Kind beim Lernen, aber gönnen Sie ihm auch ausreichend Zeit zum Spielen und Sport. Denn körperliche Aktivitäten bauen Stress ab.
Kopfschmerzen durch Reizüberflutung
In der heutigen Zeit verbringen einige Kinder mehr Zeit vor dem Fernseher oder der Spielekonsole als draußen. Konsumiert der Nachwuchs häufig Fernsehsendungen und hört während der Computerspiele Musik, wirkt sich dies negativ auf die Gesundheit des Kindes aus. Durch die Reizüberflutung dröhnt der Kopf und die Betroffenen klagen über Unruhe. Am besten lässt sich dies mit ein bis zwei Stunden Schlaf und anderen Aktivitäten behandeln. Zum Beispiel lesen Sie gemeinsam eines der beliebtesten Kinderbücher. Verbringt die Familie die Schulferien zu Hause, melden Sie den Nachwuchs doch in einem Ferienlager an. Allerdings sollten Eltern es mit der Fürsorge nicht übertreiben, da dies gleichermaßen Kopfschmerzen verursacht.
Eltern beeinflussen die Gesundheit des Kindes
Sowohl ein abweisendes oder verharmlosendes Verhalten der Eltern als Reaktion auf die Beschwerden der Kinder verschlechtern die Symptome wie auch besonders positive Reaktionen. Grundsätzlich sollten Sie die Probleme Ernst nehmen und angemessen behandeln. Helfen Schlaf und Ruhe bei Kopfschmerzen, verschreiben Ärzte Paracetamol und Ibuprofen gegen Migräne. Treten die Beschwerden regelmäßig auf, konsultieren Sie bitte einen Kinderarzt.
Bild: panthermedia.net Bernd Friedel


16. August 2011
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